Normaler Tagebucheintrag?!
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nie einen solchen zu machen… Man will ja, dass der eigene Blog in gewisser Weise etwas Besonderes darstellt und mir ist dabei natürlich der Schreibstil und die literarischen Mittel sehr wichtig…
Da ich jetzt allerdings aufgrund logistischer Schwierigkeiten immer seltener zu Hause bin, aber doch eine Menge Neues zu berichten habe, muss ich fast auf die alte Form des “Tagebucheintrages” zurückgreifen, um euch auch alles erzählen zu können…
Das wiederum erspart mir dann wohl etliche Ausfragereien, die ich anfangs gern über mich ergehen lasse, aber schon nach dem dritten Mal gern eine Kassette ablaufen lassen würde… ![]()
Deswegen müsst ihr jetzt einen stinknormalen Lebensbericht meinerseits über euch ergehen lassen, den ich allerdings in sich so unnormal wie möglich versuchen werde zu gestalten…
Also, Augen zu und durch:
Wie ihr ja bereits wisst, bin ich seit etwas über einem Monat Student an der Hochschule Darmstadt auf dem Campus in Dieburg (ca. 20 km außerhalb von Darmstadt) und zwar für “Digital Media” mit dem Schwerpunkt “Animation & Game”. Da mir durch Erfahrung aufgefallen ist, dass nicht wirklich jemand weiß, was genau wir dort lernen und “was man später damit machen kann”, werde ich das kurz erläutern…
Der Studiengang “Digital Media” (deutsch: Digitale Medien
) bietet für die 120 Erstsemesterstudenten vier Schwerpunkte, von denen sich bereits bei der Bewerbung jeder einen Auswählen musste.
Die vier Schwerpunkte sind:
- Interactive Media (d.: Interaktive Medien, vorwiegend Verknüpfung von Datenschnittstellen und Webdesign)
- Video (wie sich jeder denken kann, geht es um die Filmbranche…)
- Sound (beschäftigt sich mit der Welt des Hörens, der große Zukunftschancen zugeschrieben werden)
- Animation & Game (vorwiegend Computeranimationen, aber natürlich auch Zusammenarbeit mit Sound und Video)
All diese Schwerpunkte kooperieren sehr eng Miteinander, besonders noch jetzt im ersten Semester, da wir alle das selbe Grundstudium absolvieren müssen. Wir bekommen Grundkenntnisse in Wirtschaft, Design, (Internet)Programmierung und dem Umgang mit Programmen und technischen Geräten beigebracht und besitzen danach das nötige Fachwissen, um uns auf unsren eigenen Schwerpunkt zu konzentrieren und zeitgleich immer eng mit unseren Kommolitonen aus den anderen Bereichen zusammenzuarbeiten.
Marktchancen werden uns sehr gute zugeschrieben, da der Bereich Digital Media sich allein in den letzten beiden Jahrzehnten rasend entwickelt hat, wenn man zum Beispiel bedenkt, dass sich das Internet wie wir es kennen erst seit 1993 so rasant entwickelt hat.
So, was genau mache ich jetzt eigentlich in meinem Studium… Das wird euch wahrscheinlich/ hoffentlich am meisten interessieren… ![]()
Ich muss natürlich mehr oder weniger interessante Vorlesungen über mich ergehen lassen, aber habe das Glück, dass der Studiengang, den ich gewählt habe sehr praxisorientiert ist.
So hab ich schon erste Kenntnisse in Webdesign, in Flash (ein einfaches Animationsprogramm mit dem eigentlich sämtliche Webanimationen erstellt werden), in Gamemaker (ein lustiges kleines Programm, mit dem man simple Spiele entwerfen kann) und natürlich in Fotografie und vor allem Film.
Das einzige, was mir an der Schule nich gefällt, ist die Mensa (womit ich sicher nicht allein bin… bereits am Einführungstag hörten wir von mehreren Profs zynische Bemerkungen und Witze über die Kantine
).
Wenn ich eine kalte Pizza, die nicht nach Pizza schmeckt, steinhart und gleichzeitig nicht durch ist, essen soll und dafür auch noch über 2 Euro gezahlt habe, beschränke ich mich lieber auf belegte Brötchen, die man ganz gut essen kann… ![]()
Bei mir im Studentenwohnheim, wo ich mir mit drei andren Mädels einen Flur, Küche, Bad und Dusche teile, ernähren wir uns natürlich hauptsächlich von Nudeln, Reis und Kartoffeln in verschiedensten Zuständen und Formen und unterschiedlichen Soßen und Beilagen…
Das typische Studentenessen eben…
Wenn ich gerade nicht etwas für die Schule machen muss, schreibe, lese oder surfe ich im Internet; Telefonieren (meist über Skype, Adresse: natalie.kiontke ) gehört natürlich auch dazu.
Des öfteren treffe ich mich natürlich auch mit Miri, die ja in Dramstadt studiert. Zusammen gehen wir dann meistens spazieren, streifen durch die Stadt oder gammeln herum. Außerdem schauen wir uns jetzt ein paar unterschiedliche Gemeinden an, um dann zu entscheiden, welche uns am besten gefällt…
Im Moment muss ich natürlich noch so oft wie möglich “nach Hause” nach Neuenburg kommen, da ich endlich endlich endlich meinen Führerschein fertig machen muss und außerdem sehe ich euch ja gern… ![]()
Auch heute geht es wieder heimwärts und deswegen verabschiede ich mich jetzt, da noch eine Runde Wäsche in die Waschmaschine sollte…
Das sich gut-eingelebt-habende Schnattervieh




hay du!
freut mich dass du dich so gut eingelebt hast…
Und so ein Bericht aus deinem “täglichen” Leben ist auch interessant.
Finds eh voll cool, dass du so oft schreibst, ich les deinen blog echt gern…
lg gby
Ich schreibe oft?^^

Lustig, Manuel beschwert sich immer, ich schreib so selten
Und ich sollte vll wirklich mal öfter schreiben…
Naja, Prioritäten setzen ist eben wichtig…
Alles Liebe,
Natalie