Die wahre Liebe…

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… ist für mich momentan eindeutig (noch ;-) ) das Wasser!
Wie sehr mich Wasser fasziniert und anzieht, durfte ich letzte Woche wieder einmal feststellen, als ich nach langer Zeit endlich einmal wieder eine Runde im Hallenbad gedreht habe.
Zusammen mit zwei Freundinnen habe ich mich knapp über eine Stunde durch das kühle Nass geschlängelt und war danach so glücklich wie lange nicht mehr… :-)

Warum genau mich gerade Wasser so faszniert, kann ich gar nicht genau sagen. Erstaunlicherweise habe ich ebensoviel Respekt und Angst vor ihm, wie ich mich von ihm angezogen fühle.
In tiefe und größere Gewässer bekommt man mich nur schwer mehr als wenige Meter vom Ufer weg und das kann nicht an der Angst liegen unter zu gehen, denn wie die meisten wahrscheinlich wissen fehlt es mir nicht an Schwimmfertigkeiten… ;-)

Immer wieder lustig finde ich es, dass Wasser mich extrem beruhigt. Ich erinner mich noch an das eine Mal, wo wir in den USA das Flugzeug wechseln mussten und zwei Stunden Aufenthalt hatten. Mir war vom Fliegen ziemlich übel geworden, doch ging es mir sofort besser, als ich ein paar Minuten neben einem Brunnen gesessen habe…

Wo immer ich in meiner nahen Umgebung Wasser entdecke, gehe ich meistens auch hin. Aquarien ziehen mich genau so magisch an, wie Teiche, Seen, Brunnen und besonders das Meer!
Für mich gibt es kaum schönere Geräusche als das Plätschern, Tropfen, Säuseln oder Rauschen von Wasser…

Ich bin mir sogar fast sicher, dass aus meiner Liebe zum Wasser her auch meine Abneigung gegenüber allen Speise, die irgendwie aus dem Wasser stammen, rührt.
Nicht einmal für Algen kann ich mich begeistern ;-) Geschweige denn Fisch, Meeresfrüchte und Krebstierchen…
Alle Filme, die im Wasser spielen finde ich jedoch sehr sehenswert, wobei ich mir nichts Schlimmeres vorstellen kann, als verloren im Meer herumzutreiben oder zu ertrinken…

So, genug der Liebesparolen an das Wasser! ;-)
Was ich mich oft frage, ist ja, ob es Menschen gibt, denen es ähnlich geht. Ich höre oft von Menschen, die zum Beispiel der Luft und dem Fliegen sehr zugetan sind… Andere sind eben eher bodenständig und lieben die Erde…
Aber was ist mit Feuer und Metall?
Ist es so unnatürlich sich mit einem bestimmten Element so eng verbunden zu fühlen?

Im Prinzip scheint es nichts Ungewöhnliches gewesen zu sein, betrachtet man sich nur einmal die früheren oder primitivieren Lebensweise der Menschen.
Früher war es ganz natürlich, dass es zum Beispiel Fischer (Wasser) und Jäger (Erde) gab, die nur Überleben konnten, wenn sie sich mit dem jeweiligen Element auskannten oder gar “eins” mit ihm waren!
In vielen Völkern und Kulturen wurden manche Element regelrecht abgebetet oder die Zuknuft aus ihnen gelesen.

Ich denke, die Elemente sind auch noch heute wichtig, denn Gott hat sie geschaffen und in ihnen und der gesamten Natur und Umwelt ist er zu sehen.
Ein bisschen Naturverbundenheit kann also sicher nicht schaden, was nicht heißt, dass man zum typischen Ökochristen mutiert ;-)

Ich werde die Liebe zum Wasser wohl nie loswerden… Will ich auch gar nicht, denn noch kann ich es überall finden…

Euer philosophisches, wasserliebendes Schnattervieh ;-)

~ by schnattervieh on December 31, 2007.

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