Auf Deutsch
Oft packt es dich des Nachts.
Du kannst nicht fliehen,
Liegst da, lauschst angstvoll den Geräuschen,
Spürst jeden Teil deines bebendes Körpers.
Wo sollst du hin?
Was kannst du tun?
Wann lässt es dich in Ruhe?
Wer ist denn hier?
Nirgendwo.
Nichts.
Nie.
Niemand.
Nirgendwo ginge es dir besser!
Nichts kannst du tun!
Nie wird es aufhören!
Niemand wird dich ertragen!
Du schläfst und es verfolgt dich bis in die hinterste Ecke.
Es ist das erdrückende Gefühl.
Keine Liebe
Einsamkeit
Allein
Angst
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Kennst du es, du sitzt am Fenster,
in dir toben immer öfter, wie Gespenster,
Zweifel – du kannst sie nicht verdrängen,
hängst völlig hilflos mitten in ihren Fängen.
Du willst zurück zu Ihm, Ihm alles sagen,
loswerden alle Gedanken, die dich seit Wochen plagen.
Doch du hast Angst, ein schlechtes Gewissen,
hast du dich doch immer schon um alles gerissen, nur nicht um Seine Gegenwart.
Langsam spürst du es: dein Herz wird hart.
Du willst zurück zu Ihm, doch in dir steckt eine Blockade,
du weist, Er findet es unendlich schade,
doch hast du selbst doch nicht die Kraft,
zurückzukehren, denn die Zeit hat dahingerafft
eure gesamte Beziehung
und jegliche Bemühung,
sie wieder aufzurichten, ist vergebens,
denn du schaffst es nicht allein, geplagt von allen Zugehörigkeiten deines Lebens
( – erbärmlich),
deine Zeit mit Ihm zu verbringen
und musst jedes Mal erneut mit dir ringen.
Ringen um jede Minute, Stunde – ja Sekunde.
Und drehst doch des Nachts immer wieder deine Runde – unfähig zu schlafen.
Du willst zurück zu Ihm, doch alles, was dir bleibt,
ist die Bitte, dass Er dich vollkommen in sich einverleibt,
dich hält so fest
und nie wieder verlässt.
Du bist zu schwach um zu Ihm hinzugehen.
Alles, was dir bleibt, ist die Hoffnung, dass Er irgendwann… erhört dein Flehen.
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Sitzend in der dunklen Ecke,
nur existierend für keinen Zwecke.
Kauernd still und stumm,
denkend, alles ist so dumm.
Plötzlich ein Sonnenstrahl auf deinem Gesicht,
er weckt all deine Lebensgeister,
zuerst merkst du es gar nicht.
Spring auf! Hör die Musik!
Vergiss jegliche Kritik!
Hüpf durch dein Zimmer
Und denk an die dunkle Ecke – nimmer!
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Gedanken, die du nicht los wirst…
Sie wandten dir den Rücken zu,
du merkst, sie sind nicht wie du.
Sie sagten, du bist nicht wie wir,
behandeln dich manchmal fast wie ein – Tier.
Du stehst auf der Straße
und fragst dich nun:
Was sind denn die Maße,
was? was muss ich tun?
Dann denkst du,
egal was, das bin nicht ich!
Sehen sie das denn einfach nicht?
Doch dann gehöre ich wohl nicht dazu…
Lohnt sich das?
Hätte ich Spaß?
Vielleicht ja, aber vielleicht doch nein…
Vielleicht ist es wird es mir zuviel, kann doch sein…
Ich denke, ich werde es bei MIR belassen.
Vielleicht wird all dies irgendwann verblassen.
Mein Leben wird dann glanzvoll schimmern
und du dich kaum noch daran erinnern.
Und was, wenn nicht?




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